Sie - Wirrung erster Teil

Die Sonne,
sie steht,
der Himmel,
er fällt.

 

Der Übergang
Zwischen Himmel und Erde
Scheint zu verschwimmen
Unklar
Der Unterschied
Zwischen Leben und Nicht-Leben.

 

Des Nachts
Krämpfe
Rauben die Kraft,
der sie so bedarf

 

Himmel brennt
Und Sterne die funkeln
Und ihr Leben – sie rennt
Glück!
Doch nicht verborgen!

 

Worte
Die Löcher brennen
In die sanfte Seele
Wörter
So ein gequäle

 

Tiefes Schweigen,
Vögel die zwitschern,
Bäume die rauschen
Sanftes und Erhabens Lauschen

 

Sie steht auf und rennt weg.
Vergebens des Zwecks,
achtsam ihrer selbst,

ihr Leben am leben hält.

 

Verfangen,
im Netz der Anderen,
Strampelnd – Wild
Vergebens
Sich doch losreisend.

 

Blutblaue Tränen,
rollen über ihre Wangen,
tiefes Schluchzen,
in ihrer selbst gefangen!

 

Unbemerkt,
Gestohlen,
Entflohen,
FREI!

9.6.07 18:55

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