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die like a flower

Eine Blume!
Sie stirbt, wenn man sie bricht.
Sie lebt noch weiter vor sich hin,
doch hat das Leben ohne Wurzel keinen Sinn.

Ohne das Wasser was sie am Leben hält,
Ohne die Bienen die sie umsummen,
Ohne das Licht der lieblichen Sonne,
hat ihr Leben keine Wonne.

Sie steht nun in einem kühlen Raum,
wahrgenommen – wird sie kaum.
Sie regt sich noch
Und duftet lau.

Die Zeit vergeht.
Das Wasser wird trüb.
Der Wind ihr sacht die Blätter vom Leibe weht.
Es ist zu spät – die kleine Blume ist des Lebens müd’!

Denn es kam eine Hand und riss sie fort,
von ihrem so geliebten Ort.

5.4.07 08:34, kommentieren



Was es ist - die Scheinbarkeit I

Ich weiß,
es war nicht immer schön
Ich weiß,
du hast an mir vorbeigeplant

Nun sitze ich hier,
starre vor mich hin,
von Zeit zu Zeit
- ein Blick auf die Uhr
Wo bleibst du nur?

Du sagst,
es ist entschieden,
Ich sag,
ich werd mich nie wieder verlieben,

Du glaubst,
es ist vorbei,
Du denkst,
du verarbeitest,
Du bist in der festen Annnahme,
dass dieser Entschluss von dir kommt.

Aber

Du merkst nicht,
wie du wegrennst,
Du realisierst nicht,
dass du verzweifelt bist,
Du denkst,
das es so besser ist

aber merkst noch nicht,
das es nicht so ist.

Wir hatten uns
- und alles ausgemalt
Wir waren glücklich,
und sind es noch
- wenn wir uns sehen
Wir fühlen für einander,
und verstehen

Aber du willst nicht mehr,
kannst nicht mehr verstehen,
musstest alles schwarzsehen.
Kommst mit Pauschalaussagen,
wagst mir nicht die Wahrheit zusagen,

Denkst du wirklich,
ich bin so naiv?
Denkst du wirklich,
ich bin so dumm?

Ich habe mit dir ein Jahr zusammen gewohnt,
ich habe viel registriert,
hab wahrscheinlich viel zu viel toleriert.

Ich wollt mein Leben für dich geben,
hab mich eingeschränkt,
wollte Zeit nur mit dir
nur für Dich.

Ich wollte Tage lang,
mit dir einfach nur kuscheln,
weil du mir soviel gibst.

Du wolltest immer nur,
Fußball – was an und für sich OK ist
Du wollest immer nur,
deine Aktivitäten – was an und für sich OK ist

Du hast gesagt ich klammere,
das glaub ich dir nicht.
Ich habe dir meine Liebe gezeigt,
Ich habe dir gezeigt,
wie sehr du mir fehlst,
wie sehr ich dich liebe,
wie viel du mir bedeutest.

Aber du hingegen,
meintest es wäre zu viel,
ich würde dich erdrücken,

Ich habe lange gehofft,
das auch du mir wieder deine Liebe zeigst,
aber du hast auf andere gehört.

Wir würden uns irgendwann zerfleischen,
- wir könnten nicht zusammen leben.

Du siehst nicht,
das wenn du richtig mit mir reden würdest,
wenn du uns eine Chance geben würdest,
dass wir es schaffen könnten,

Wenn wir einen Neuanfang wagen würden,
wäre ich glücklich
und ich könnte das was du mir im nach hinein gesagt hast
ganz anders machen …

Aber da du es nicht siehst,
Da du ganz anders denkst

Da du denkst,
das der Karren zu tief im Dreck steckt,
ja deshalb wirst du es nicht erkennen,
deshalb wirst du wohl auch nicht merken,
dass ich dir fehle. – denn ich weiß, dass ich dir fehle.
Ich weiß dass es dich beschäftigt,
aber du denkst dass es besser ist.
Weil es jemand anders so sieht.

5.4.07 08:35, kommentieren

Wie es ist - Die Scheinbarkeit II

Nun sitz ich hier

Und denke nach

Denk über Dich

Und denk über mich

Über uns beide.

 

Ich grüble,

und wühle in meinen Gedanken,

was war es?

Wo lag der Fehler?

 

Ich stelle fest,

bei mir muss ich ihn nicht suchen,

ich stelle fest,

es liegt an Dir.

 

Deine Verschwiegenheit,

Verschlossenheit,

deine Heimlichtuerei

und jetzt?

Ist es vorbei.

 

Am Anfang sagtest Du,

Ehrlichkeit ist Dir am wichtigsten,

und nun hast du mich belogen,

betrogen – um meine Gefühle.

 

Doch Du versucht mir die Schuld zugeben,

Du versuchst, die Last die Dich belastet

Auf mich umzulegen.

 

Ich bin nicht die Böse

Ich bin aber auch nicht das Opfer.

Auch wenn mein Leiden übergroß ist,

Weißt Du es nicht,

was Du dir damit antust.

 

Ich kann leben,

auch ohne Dich,

aber will ich das nicht,

denn ich habe auf Dich gebaut

und ich habe Dir vertraut.

 

Ich habe Dir meine Seele offenbart,

aber Du scheinst nichts verstanden zu haben.

Für Dich galt immer nur das deinige.

 

Ostern – vor einem Jahr –

Wie habe ich gelitten,

ganz alleine – denn Du warst nicht da.

Du wolltest immer nur deinen Spaß,

und hast Dir genommen was du brauchtest,

Dir ist gar nicht klar,

wie es mir dabei erging.

 

Es ist Dir einerlei,

was passiert,

denn Singel- und Beziehungsleben,

waren für Dich das gleiche,

Doch ist Dir nicht bewusst,

was Du verlierst,

weil Du nichts riskierst.

 

Weil Dir gar nicht bewusst ist,

Was Du an mir hast,

Und das tut mir Leid für Dich,

Denn – die ganzen schönen Momente mit Dir,

und das ich ohne Dich reglerecht erfrier

hast Du nie so wahrgenommen

deshalb ist es so weit gekommen.

 

Ich danke Dir,

dass Du Dich von mir getrennt hast,

denn wo hätte all das hingeführt?

 

Ich habe alles versucht was ich konnte,

ich habe akzeptiert und ich habe toleriert,

aber von deiner Seite kam nichts.

Denn Hauptsache Dir geht es gut.

Und nun darf ich mir von Deinen Freunden anhören,

wie egoistisch ich doch sei.

 

Doch ich habe mich für uns beide verrenkt,

habe Dir mein Herz geschenkt

und Du hast es Dir einfach genommen,

weil Du auch sonst immer das bekommst,

was der kleine brauch.

 

Denn Du wirst in Watte gepackt

Und immer fein umlullt,

damit Dir ja nichts passiert.

Aber was mit mir ist, ist nun egal.

Denn ich bin ja auch nur eine „Ex“ von Dir

Und du wirst mich genauso schlecht machen wie die vor mir.

 

Aber hast Du vielleicht schon mal daran gedacht,

das es nicht an uns liegt,

sondern an dir?

 

Eigentlich, will ich nur zurück zu Dir,

weil es so schön war mit Dir,

aber das bringt es nicht.

Weil du bleibst stehen auf einem Punkt

Und ich bewege mich weiter.

 

5.4.07 08:44, kommentieren

Alles oder Nichts?

Es ist schön

die Freiheit wieder zu erlangen.

aber es schmerzt,

zu erkennen was einem fehlt!

Ich merke,

was mir die ganze Zeit fehlte.

 

Lange habe ich nicht mehr so gelacht,

außer,

wenn du mich dazu gebracht.

Du hast es immer geschafft,

ein Lächeln auf meine Lippen zu zaubern.

 

Nun habe ich Tränen in den Augen

Und kann nicht glauben

Was du tatest.

 

Du kannst mir sagen

Es ginge dir schon wieder besser

Aber ich glaube es Dir nicht.

 

Du hast Angst

Und

Ich auch!

 

Aber im Gegensatz zu Dir

Kenne Ich meine Ängste

Und kann sie beim Namen nennen.

 

Die Angst und Verzweifelung,

in Dir

Erkenne ich erst jetzt.

 

Aber du siehst sie nicht,

Du stellst Dich ihr nicht

Und rennst weg.

 

Noch kannst du rennen,

noch kannst du sagen

es ist dir einerlei

 

Aber Du wirst an einen Punkt kommen,

an dem du realisierst,

in dem du merkst,

was eigentlich Sache ist.

 

Also denkst Du weiter,

es geht Dir gut,

und eigentlich viel besser als mir.

 

Doch du hast nicht erkannt

Dass du der Leidtragende bist.

 

Denn sicherlich,

werde ich jemand finden,

der weiß,

was er an mir hat.

Der was ich gebe

            - halten kann

Der den Wert des Ganzen

            - versteht

Und nicht

            - vor jedem Problem davon läuft.

 

Aber Du,

wirst immer wieder vor dem Gleichen stehen.

Du,

wirst immer wieder weg rennen.

Du,

wirst nicht wissen was es ist.

 

Weil Du, Angst hast!

Vor was?

Das weiß ich nicht,

Das kannst nur Du ergründen,

Weil nur Du,

die Fähigkeit hast.

 

Es tut mir sehr weh,

meine Erkenntnis,

denn mir sind die Hände gebunden.

Ich kann Dir

- nicht mehr helfen.

Ich kann Dir nur immer wieder sagen,

- wie ich es sehe.

 

Das man über Probleme

Reden kann.

Das es für jedes Problem

Eine Lösung gibt.

Und das „auch wenn der Karren noch so tief

Im Dreck steckt“

Wieder heraus gezogen werden kann.

 

Aber Du willst nicht,

Du gibst auf.

Ich muss deine Entscheidung

Akzeptieren,

denn mehr gibt sie – dein Weg – nicht her.

 

Du weist,

tief in Dir drin,

dass Du mich nie verlieren wirst,

denn dazu hast Du mich,

zu sehr an Dich gebunden.

Jedoch Glücklich,

wirst Du mir Deiner Entscheidung,

nicht werden.

 

Vielleicht am Ende,

mich doch noch verlieren.

 

Ich weiß,

ich kann reden was ich will,

es wird nicht bei Dir ankommen.

Und du wirst nicht,

ins Nachdenken geraten.

Warum auch?

Denn für Dich

- ist Deine Welt in Ordnung.

 

Kommunikation ist Alles.

Alles oder Nichts?

5.4.07 15:38, kommentieren

Gedanken an ... Gott

Berühre mich,

Entführe mich,

Lass mich spüren,

Des Lebens Kraft,

Lass mich vergessen,

Des Lebens Last.

 

Lass mich tanzen,

Lass mich singen,

Lass mich jauchzen,

Lass mich springen.

 

Hinein in diese wunderbare Welt,

Hinein in ein Leben das mir gut gefällt.

Lass mich vergessen,

Die Vergangenheit,

Lass mich spüren,

Was das Leben hält bereit.

 

Lass mich drehen,

Schneller und schneller.

Lass mich fliegen,

Höher und weiter.

 

Komm zu mir,

Und zeige mir ein Stück von Dir,

Lass mich erkennen,

Die Schönheit,

Dieser Wunderbaren Welt

Und was sie im innersten zusammen hält.

 

Lass mich fühlen,

Lass mich weinen,

Lass mich lachen,

Lass mich schreien.

 

Du bist da – Du bist bei mir,

Ich weiß das,

Weil ich ohne dich erfrier,

Weil ich erkannt habe durch Dich,

Dass die Welt so wunderbar,

Und schön ist, für mich.

 

Lass mich – ICH sein,

Vor Dir kann ich das,

Ich lass mich heilen

Du gibst mir die Kraft,

Ich spüre deine Anwesenheit,

Tag für Tag, Stunde um Stunde.

1 Kommentar 7.4.07 12:01, kommentieren

Der Blick eines Nicht-Sehenden

[the last - jetzt geht es mir viel besser]

 

Du schaust mich an

Du schaust mir tief in meine Augen

Du denkst – Du siehst

Kummer, Leid und Hoffnungslosigkeit

Aber Du verstehst nicht was du siehst,

denn Du bildest dir nur ein das zu sehen.

 

Wenn Du wirklich sehen würdest,

was mich im innersten zusammenhält,

würdest Du verstehen

warum ich in den letzten Monaten ein Tief hatte

würdest Du verstehen

warum ich so manche Sachen machte, die ich lieber nicht hätte tun sollen.

 

Wenn Du wirklich sehen würdest,

Wo der Weg Gottes uns hinführt,

hättest Du nicht die falsche Abzweigung genommen

und würdest den Druck, mich mit dort hinzu ziehen nachgeben.

Wenn Du wirklich sehen würdest,

könnest Du die Wege der Möglichkeiten erkennen

würdest Du verstehen,

das Liebe und Glaube, Berge versetzen kann.

 

Aber Du läufst weiterhin Blind durch Deine Welt

Stellst auf stur, wenn etwas nicht mehr in dein Weltbild passt.

Verdrängst mich von einem so schönen Platz.

Verschließt die Augen vor der Wahrheit, die Du Dir selbst geschaffen hast, in dem du Halbwahrheiten und absurde Vermutungen an dich zogst.

Und glaubst zu sehen, dass es Dir schon besser geht.

 

Und nun glaubst Du wirklich –

Dass unsere Zukunft nur noch Besser werden kann?

 

Also schaust Du mich an.

Also schaust Du in mein Gesicht

Und schaust in meine Augen,

aber was Du Dir Einbildest zu sehen,

nein, dass siehst Du nicht!

9.4.07 14:17, kommentieren

Sie dreht sich

Sie steht da,

und dreht sich im Kreis,

denn sie weiß,

es ist Zeit,

Zeit neue Wege zugehen,

nicht länger auf dem Alten zustehen.

 

Sie dreht sich,

schneller und schneller.

 

Schön ist die Welt,

eine Welt die ihr wieder gefällt.

Ein neues Leben,

jeden Tag,

und immer wird man es besser machen.

 

Die Knospen,

des Lebens,

des Strebens,

sie treiben.

 

Sie öffnet ihr Herz,

und die Sonnenstrahlen,

wärmen,

ihre kalte Seele,

eine Seele die zu viele Narben hat,

eine Seele,

die für alles Verständnis aufweist.

 

Sie zieht los,

reist in andere Welten,

lässt andere Regeln gelten,

Sie hat verstanden was sie braucht,

und das nimmt sie sich jetzt auch.

 

Sie lacht,

Sie dreht sich,

Sie spürt den Wind,

Sie ist wieder Kind

Und doch so erwachsen,

 

Sie lacht,

Sie dreht sich,

Sie spürt die Macht,

Sie spürt die Kraft,

Die sie besitzt.

 

Jetzt weiß sie denn Sinn,

Ihres Lebens.

Ihres Strebens.

1 Kommentar 9.4.07 14:32, kommentieren

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