Über

Ich - hier nun - über mich.

Ich bin ein ziehmlich quirlieger Mensch, der schon viele Situationen kennt in denen viele einfach nur noch schreiend wegrennen würden.

Ich komme ursprünglich aus Chemnitz, bin aber zwischen zeitlich in Leipzig stationiert. Warum ich dort bin? - nun es gibt Ausbildungen die in Chemnitz eben nicht angeboten werden - und eine ausbildung zur internationalen Eventmanagerin, wird eben in Chemnitz nicht angeboten - that's the fact.

Den Blog hier werde ich benutzen um meine lyrischen Gedankengänge fest zu halten. Sprich das ist ein Gedichte Blog - der ursprüngliche Blog zu mir ist: http://epitaph.myblog.de könnt ihr ja bei Gelegenheit auch mal drauf tippen.

So dann wünsch ich euch viel Spaß - und ich hoffe ihr könnt die Worte verstehen - und sie für euch selbst, auf euer Leben interpretieren.

Alter: 30
aus: 04317 Leipzig
 
Universität: EWS in Leipzig

Ich mag diese...

Musik: nun ich höre eigentlich alles was schön kracht, wo ordentlich Gitarren dabei sind, wo man sich die Seele aus dem Leib schreien kann. Und Musik zu der ich richtig schön rumspringen kann. Ich rede hier aber nicht von Pop oder so, neee ich meine Metal and so on, sowie crossover, triphop, rapcore, ...



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Blog

Sie - Wirrung erster Teil

Die Sonne,
sie steht,
der Himmel,
er fällt.

 

Der Übergang
Zwischen Himmel und Erde
Scheint zu verschwimmen
Unklar
Der Unterschied
Zwischen Leben und Nicht-Leben.

 

Des Nachts
Krämpfe
Rauben die Kraft,
der sie so bedarf

 

Himmel brennt
Und Sterne die funkeln
Und ihr Leben – sie rennt
Glück!
Doch nicht verborgen!

 

Worte
Die Löcher brennen
In die sanfte Seele
Wörter
So ein gequäle

 

Tiefes Schweigen,
Vögel die zwitschern,
Bäume die rauschen
Sanftes und Erhabens Lauschen

 

Sie steht auf und rennt weg.
Vergebens des Zwecks,
achtsam ihrer selbst,

ihr Leben am leben hält.

 

Verfangen,
im Netz der Anderen,
Strampelnd – Wild
Vergebens
Sich doch losreisend.

 

Blutblaue Tränen,
rollen über ihre Wangen,
tiefes Schluchzen,
in ihrer selbst gefangen!

 

Unbemerkt,
Gestohlen,
Entflohen,
FREI!

9.6.07 18:55, kommentieren

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Kraftdrang

Fass mich nicht an,

Schau mir nicht ins Gesicht!

 

Jedes Wort von Dir,

eine Lüge.

Jeder Gedanke an Dich,

frevelhaft.

 

Ungenau, verschwommen und wirr,

erscheinen mir die deinigen Aussagen,

zu den deinigen Handlungen.

 

Feuer und Blut,

wutentbrannt,

träume ich – von einer besseren Welt.

 

Ich sehe Leute die mich verächtlich Anblicken,

die unscheinbare Netze stricken,

Stolperfallen –

Die mir ganz und gar missfallen.

 

Ich sehe funkelnde Augen

- scheinbar Selig vor Freude

Ich sehe nachdenkliche Blicke,

mit hoffnungsloser Aussicht.

 

Vom weitem und tief in mir drin,

höre ich Freudenrufe

Jauchzen

Lachen

Sehe ich die Welt in ihrer Vollkommenheit,

sehe ich die Nützlichkeit von Allem,

erkenne ich den Sinn von Handeln und

Nicht – Handeln.

 

Doch direkt hinter mir,

keinen einzigen Schritt von mir entfernt,

Da liegt ein Grauen,

ein tiefes Stöhnen

ein unzuordenbares Durcheinander.

 

Ich habe soviel Gelitten – für Dich,

Ich habe soviel in kauf genommen

Um Später einmal glücklich zu sein.

 

All’ das ist mir nun Einerlei,

es ist vorbei.

Das Schlimmste liegt hinter mir,

soviel kann ich nun schon sagen.

 

Ich werde weiter nach vorn gehen,

Ich werde weiter mutige Schritte wagen.

 

Ich werde mein Leben leben,

Ich werde jeden Augenblick und Atemzug

Einfach nur genießen

Und werde die Wäre und die Schönheit erkennen

Jeden Tag aufs Neue.

 

Direkt vor mir,

zum greifen nah

liegt meine Zukunft

 

In jedem Augenblick,

werde ich sie weiter gestalten,

verstehen um zu erkennen,

was vielleicht der vorteilhaftere Weg ist,

denn ein Richtig oder Falsch,

gibt es gewiss nicht.

 

Alles wird irgendwie richtig sein,

Alles wird veränderbar und erweiterbar bleiben.

In allem steckt Hoffnung und Ergeiz,

In allem steckt etwas von unserem Leben

deshalb sollten hinter dem unseren Handeln

wir stehen.

Deshalb sollten wir diesen Funken

Egoismus aufbringen.

Und uns vergewissern,

dass wir unser Leben leben

und nicht die Wunschvorstellung,

des uns Kraftgebenden Etwas.

27.4.07 11:04, kommentieren

Eins von damals

Manchmal möchte ich nicht mehr leben,

dann schreit alles in mir

dann ist die Sonne nicht mehr Sonne

und der Schein der fällt so schwer

 

Kornblume aus rotem Mohn

Schwarzes Licht aus hellem Hohn.

Selbstzerstörerich

Und doch so niedlich.

 

Kaum ein Atem,

kein Augenschlag

sag mir doch, was ich so mag

 

kein Lachen, ziert das einst so liebliche Gesicht,

kein Lachen ohne die tägliche Pflicht.

Kein Sinn für Selbstidyll und Stil

Kein Wille nach dem Leben

Kein Wille nach irgendwas zu streben

Keine Lust auf den Hohn des Alltags

27.4.07 09:21, kommentieren

Etwas Altes

Oft zerplatzen Träume,

gleich Seifenblasen von Kindern.

Nicht immer reicht die Kraft

Um ein Ziel mit einmal zu erreichen.

Oft bekommen wir Schranken gesetzt,

an denen wir sie für völlig unangebracht halten.

 

Nichts scheint im Klang der Jugend,

als unerreichbar

Immer wieder, werden wir uns zurückziehen,

und nicht immer an unsere Wurzeln denken.

 

Doch wenn der dunkle Horizont aufreist

und uns im Regen die Sonnenstrahlen sacht

die Nase kitzeln,

dann wissen wir die Richtung ist bekannt –

- aber der Weg steht’s ungewiss!

1 Kommentar 27.4.07 09:19, kommentieren

Sie dreht sich

Sie steht da,

und dreht sich im Kreis,

denn sie weiß,

es ist Zeit,

Zeit neue Wege zugehen,

nicht länger auf dem Alten zustehen.

 

Sie dreht sich,

schneller und schneller.

 

Schön ist die Welt,

eine Welt die ihr wieder gefällt.

Ein neues Leben,

jeden Tag,

und immer wird man es besser machen.

 

Die Knospen,

des Lebens,

des Strebens,

sie treiben.

 

Sie öffnet ihr Herz,

und die Sonnenstrahlen,

wärmen,

ihre kalte Seele,

eine Seele die zu viele Narben hat,

eine Seele,

die für alles Verständnis aufweist.

 

Sie zieht los,

reist in andere Welten,

lässt andere Regeln gelten,

Sie hat verstanden was sie braucht,

und das nimmt sie sich jetzt auch.

 

Sie lacht,

Sie dreht sich,

Sie spürt den Wind,

Sie ist wieder Kind

Und doch so erwachsen,

 

Sie lacht,

Sie dreht sich,

Sie spürt die Macht,

Sie spürt die Kraft,

Die sie besitzt.

 

Jetzt weiß sie denn Sinn,

Ihres Lebens.

Ihres Strebens.

1 Kommentar 9.4.07 14:32, kommentieren

Gedanken an ... Gott

Berühre mich,

Entführe mich,

Lass mich spüren,

Des Lebens Kraft,

Lass mich vergessen,

Des Lebens Last.

 

Lass mich tanzen,

Lass mich singen,

Lass mich jauchzen,

Lass mich springen.

 

Hinein in diese wunderbare Welt,

Hinein in ein Leben das mir gut gefällt.

Lass mich vergessen,

Die Vergangenheit,

Lass mich spüren,

Was das Leben hält bereit.

 

Lass mich drehen,

Schneller und schneller.

Lass mich fliegen,

Höher und weiter.

 

Komm zu mir,

Und zeige mir ein Stück von Dir,

Lass mich erkennen,

Die Schönheit,

Dieser Wunderbaren Welt

Und was sie im innersten zusammen hält.

 

Lass mich fühlen,

Lass mich weinen,

Lass mich lachen,

Lass mich schreien.

 

Du bist da – Du bist bei mir,

Ich weiß das,

Weil ich ohne dich erfrier,

Weil ich erkannt habe durch Dich,

Dass die Welt so wunderbar,

Und schön ist, für mich.

 

Lass mich – ICH sein,

Vor Dir kann ich das,

Ich lass mich heilen

Du gibst mir die Kraft,

Ich spüre deine Anwesenheit,

Tag für Tag, Stunde um Stunde.

1 Kommentar 7.4.07 12:01, kommentieren

Der Blick eines Nicht-Sehenden

[the last - jetzt geht es mir viel besser]

 

Du schaust mich an

Du schaust mir tief in meine Augen

Du denkst – Du siehst

Kummer, Leid und Hoffnungslosigkeit

Aber Du verstehst nicht was du siehst,

denn Du bildest dir nur ein das zu sehen.

 

Wenn Du wirklich sehen würdest,

was mich im innersten zusammenhält,

würdest Du verstehen

warum ich in den letzten Monaten ein Tief hatte

würdest Du verstehen

warum ich so manche Sachen machte, die ich lieber nicht hätte tun sollen.

 

Wenn Du wirklich sehen würdest,

Wo der Weg Gottes uns hinführt,

hättest Du nicht die falsche Abzweigung genommen

und würdest den Druck, mich mit dort hinzu ziehen nachgeben.

Wenn Du wirklich sehen würdest,

könnest Du die Wege der Möglichkeiten erkennen

würdest Du verstehen,

das Liebe und Glaube, Berge versetzen kann.

 

Aber Du läufst weiterhin Blind durch Deine Welt

Stellst auf stur, wenn etwas nicht mehr in dein Weltbild passt.

Verdrängst mich von einem so schönen Platz.

Verschließt die Augen vor der Wahrheit, die Du Dir selbst geschaffen hast, in dem du Halbwahrheiten und absurde Vermutungen an dich zogst.

Und glaubst zu sehen, dass es Dir schon besser geht.

 

Und nun glaubst Du wirklich –

Dass unsere Zukunft nur noch Besser werden kann?

 

Also schaust Du mich an.

Also schaust Du in mein Gesicht

Und schaust in meine Augen,

aber was Du Dir Einbildest zu sehen,

nein, dass siehst Du nicht!

9.4.07 14:17, kommentieren

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